Skip to main content

Akademie

Die integrierte Sigma-Akademie bietet:

  • Förderung des interdisziplinären Dialogs
  • Veranstaltungen für Patienten als Beitrag zur gesundheitlichen Aufklärung (eine umfassende Aufklärung und Information von Betroffenen ist mit deutlich besseren Therapieergebnissen verbunden)
  • Weiterbildungsangebote für Ärzte und Psychologen

Kontaktieren Sie uns unverbindlich ohne Termin-Wartezeiten. 

Wir freuen uns auf Ihre telefonische Kontaktaufnahme unter +49 761 15 18 713–0 oder per E-Mail.
Gerne können Sie zur Kontaktaufnahme auch das Kontaktformular nutzen.

Ziel

Es ist in der Sigma-Akademie das Ziel, Kollegen, Interessierten und Seminarteilnehmern Erkenntnisse einer regelkreisorientierten Medizin und Psychologie zugänglich zu machen. Dabei bedarf es eines Vorgehens, das den Systemen erkrankter Menschen zugleich in physikalischer, biologischer, sozialer, geistiger und emotionaler Hinsicht gerecht wird.

Konzept

Die Sigma-Akademie will den wissenschaftlichen Diskurs über die interdisziplinäre therapeutische Betrachtung und Analyse des kybernetischen Wechselspiels der Kräfte und Einflüsse zwischen Körper und Psyche und die klinischen Anwendungsbereiche dazu fördern. Gesundheit ist für uns nicht einfach die Behandlung einer Störung. Gesundheit bedeutet unseres Erachtens die therapeutische Neuorientierung des Menschen in einer interdisziplinär strukturierten Medizin.

Die Akademie stellt interdisziplinär Beiträge zum wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs für stationäre und ambulante Aktivitäten der Medizin z. B. durch niedergelassene und klinisch tätige Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen und Vertreter aus nichtmedizinischen Institutionen zur Verfügung. Unser Ziel ist, die medizinischen Aktivitäten eines Menschen, die sich häufig neutralisieren, sinnvoll zu entflechten, zirkulär zu ordnen und an die Erfordernisse des einzelnen Menschen anzupassen.

Aus der Sicht der psychologischen Medizin wird dabei Folgendes erörtert:
- Beispiele aus fachlichen Kontexten, d.h. mit biographischem, diagnostischem, systemischen Hintergrund,
- Erläuterung der allgemeinen Prinzipien und der speziellen Interpretationsregeln an diesen Beispielen,
- gemeinsame Interpretation des Materials, um die Funktion desselben zu erkennen sowie ergänzende (kleine) Hausarbeiten.

Teilaufgaben sind dabei
- Ausschnitt einer Biographie als naheliegender Einstieg,
- biographisch-strukturiertes Interview (eventuell auch der Ansatz eines fortgeschrittenen biographischen Interviews nach systemischen Verfahren),
- narratives Interview, Trauminterpretation, (primär um den psychodynamischen Hintergrund und die Gesprächsführung zu reflektieren),
- Beispiel einer psychiatrischen Anamnese mit systemischem (zirkulärem) Fragen,
- Beispiel einer Verhaltensanalyse,
- Beispiel psychologischer Testwerte (z.B. Persönlichkeits-Fragebogen) als Interpretationsaufgabe,
- Inhaltsanalysen (z.B. Murrays TAT)
- sowie natürlich auch ein Erläutern der Übertragungsprozesse, der Informationstheorie, auch unter den Gesichtspunkten der Evaluation.
- Aus Sicht der Medizin sind weitere Themen wie Körpertherapie und Körperpsychotherapie zu nennen, die in gesonderten Seminaren integriert werden müssen. Die somatischen Behandlungen werden nur theoretisch erörtert, praktisch aber an „Körperärzte“ delegiert.

Grundlage ist ein ganzheitlicher psychologisch-medizinischer Ansatz:
Als philosophischen Hintergrund für unsere Arbeit, Diskussion und Behandlungsansätze betrachten wir die Psyche als einen neurobiologisch selbstorganisatorischen Prozess [Eric Kandel, 1976, 2008]. Sie bzw. das alle Information verarbeitende Gehirn und mit ihm das hormonelle System und periphere Nervensystem haben ein individuelles Gedächtnis für alle Formen von Reizen (Körperliche Erlebnisse, Emotionen, Wissen, Umwelt) und ermöglichen ein Lernen aus Erfahrung. In dieser komplexen Beziehung kann es somit nicht DIE Therapie geben, sondern verschiedene therapeutische Interventionen, die zu einer selbstorganisatorisch somatischen (Immunsystem) oder psychischen (Neuroplastizität) Heilung beitragen.

Die „Psycho-Somatik“, wie wir die psychologische Medizin auf Grund der Interaktion und Selbstregulation von Psyche und Soma auch bezeichnen, beinhaltet kybernetische Abläufe (Regelkreise, Informationstheorien etc.).  Diese „Psycho-Somatik“ stellt einen Teilbereich der Medizin dar,  der einer ständigen Ergänzung, wie alle lebende Systeme, bedarf. Der Begriff Kybernetik leitet sich von dem griechischen Wort ‚kybernetes‘ ab. Das bedeutet „Steuermann“ eines Schiffes. Sinngemäß können alle Menschen bei Bewusstsein im Umgang mit ihrem Körper und ihrer Psyche ihr eigener „Steuermann“ werden, d.h. ihr Handeln interaktiv und selbstregulativ beeinflussen. Dazu leitet die Behandlung, wie wir sie verstehen, den Patienten an.

Ausgangspunkt der Therapie ist deshalb die Förderung von somatischem Verständnis, emotionaler Wahrnehmung, Bewegung und interaktivem Handeln als Basisfähigkeiten für Selbstorganisation und Heilung. Der Patient wird zum  K l i e n t. Durch Handlungen können nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ihre Wahrnehmung verbessern und lernen, sich somatisch (z.B. motorisch) und psychisch (z.B. sprachlich)  zu steuern. Damit werden zentrale Bereiche des Gehirns trainiert, welche für das Körpererleben (z.B. Selbststeuerung), für das emotionale Lernen (z.B. Vertrauen) und den Stoffwechsel (z.B. Adrenalin-oder Cotisolausschüttung) Schlüsselfunktionen haben. Bei der therapeutischen Anwendung kybernetischer Methoden im Bereich der „Psycho-Somatik“ lassen sich drei Hauptbereiche unterscheiden:

1. die Beschreibung von Psychologie und Medizin als Regelung,
2. die Verwendung informationstheoretischer Methoden aus der Lerntheorie,
3. die Aktivierung rückkoppelnder Systeme des Körpers und der Psyche.

Die Verwendung informationstheoretischer Methoden im Bereich „Behandlung“ führt zu dem Ergebnis, dass Therapie als Interaktion personeller Information und somatischer Selbstorganisation aufgefasst werden kann. Durch den neurobiologischen bzw. psychischen Informationsaustausch [Maturana / Varela. 1990] und dem dadurch resultierenden Aufbau von Ordnung gewinnt der Patient (wie auch jeder gesunde Mensch) selbstregulativ in seiner somatischen und psychischen Entwicklung Stabilität und Bewusstseinskapazität für die Bewältigung seiner Probleme. Durch die Verwendung informationstheoretischer und selbstregulativer Methoden werden somit psycho-somatische und somato-psychische Therapien präzisiert.

Die Programmierung rückoppelnder  Lernsysteme ist dabei eine Methode im Sinne der Zielerreichung durch ein sich selbst regulierendes System.
Die kybernetisch-informationstheoretische psychologische Medizin („Psycho-Somatik“) leistet einen Beitrag zur Entwicklung und Präzisierung allgemeiner Theorien medizinischer Behandlungen, auch der Präventivmedizin. Kybernetische Organisationspläne für Behandlung, Prävention und Psychoedukation sind wichtige Bausteine in Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Allgemein- und Sozialmedizin.

In Anlehnung an die Kybernetik, die zielgerichtete Steuerungsprozesse „Regelungen“ nennt, wird der Therapieprozess als Regelungsvorgang gesehen und als Regelkreis dargestellt.
Der „Soll-Wert“ der Therapie wird das Ziel genannt, als „Regler“ fungiert der Therapeut. „Stellglieder“ sind Befunderhebungen. Befindlichkeiten der Patienten dienen als „Messfühler“ der therapeutischen Kontrolle. Diese Methoden werden als eine festgelegte Abfolge von Steuerungsmaßnahmen angesehen.
Strategien sind dabei jeweils von Gesprächsziel und Klient abhängig. Für eine effektive Vermittlung von Information sind zwei Strategien vorhanden: Information vor einem Gespräch mit dem Klienten und Wiederholung derselben nach einem Gespräch.
Erkenntnis ist  dabei – im Unterschied zur bloßen Kenntnis – die Erfassung von Zusammenhängen sowie das Einordnen von Einzelinformationen in einen bekannten Zusammenhang. Diese Prozesse lassen sich nicht so einfach steuern wie die Speicherung von Informationen (Kenntnissen). Erkenntnisstrategien teilt man deshalb in zwei Kategorien ein:
1. darstellende Kategorien, in denen der bestehende Zusammenhang von Ursache und Wirkung für den Klienten sicht- und wahrnehmbar wird,
2. physiologische Strategien, in denen es um die Aktivierung von somato-psychischer oder psycho-somatischer Selbstorganisation geht.

Die Planung einer Therapie vollzieht sich in drei Schritten:
1. Entwicklung einer therapeutischen Strategie
2. Planung der somatischer und psychischen Behandlungen
3. Festlegung therapeutischer Stationen und Kontrollen derselben

Die Verwendung kybernetischer Modelle und Methoden in der psychologischen Medizin kann somit zur Präzisierung und Optimierung von Behandlungen beitragen. Sie ermöglichen selbstbestimmtes Handeln der Patienten und eine partielle Mitverantwortung im Therapieverlauf. Dadurch kommt es zu Unregelmäßigkeiten, die im positiven Sinne als therapeutische „Störgrößen“ bezeichnet werden. Dadurch wird die Selbstorganisation der Psyche (Lernen aus Erfahrung), aber auch von somatischen Prozessen (Immunsystem) aktiviert.

Die Reduktion von Therapie auf eine psycho-somatische und somato-psychische Interaktion widerspricht nicht einer gezielten Behandlung, da Kreativität und Selbstorganisation sowohl somatisch als auch psychisch Bestandteil von Heilung sind (Hippokrates: „medicus curat, natura sanat“). Genau genommen handelt es sich deshalb bei jeder Heilung und Behandlung um einen „sozio-neuro-psycho-bio-somatischen Prozess“  innerhalb eines ökologischen Umfeldes. Diesem Anspruch kann man natürlich therapeutisch gesehen nicht immer gerecht werden. Im kybernetischen Sinne muss man es aber auch nicht, da der Mensch und sein Körper lernfähig sind und selbstorganisatorisch therapeutische Impulse verwerten.

Wir als Therapeuten müssen also wieder lernen, unseren Patienten bzw. deren selbstorganisatorischen Fähigkeiten zu vertrauen.

Fortbildung

Die praktische Lehr- und Lernbarkeit der psychologischen Medizin findet großes Interesse. Dies zeigt sich auch am Interesse nicht akademischer Therapeuten für dieses Fach. Unsere medizinischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Fortbildungsveranstaltungen sowie die fachwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Diskussionsanregungen sind Wege, um kybernetische Phänomene im Behandlungsprozess und Behandlungsergebnisse in der Psychotherapie und Medizin zu reflektieren. Methodenunabhängig hat die Berücksichtigung kybernetischer Phänomene einen wichtigen Platz in der Arbeit eines Psychotherapeuten, da sonst die Gefahr besteht, dass rigide Linearität dominiert. Die Inhalte unserer Veranstaltungen und Beiträge können beleuchten, dass Psychotherapie und Medizin zusammen (‚Psycho-Somatik‘) eine kreative Leistung darstellen und effektiv zu guten Lösungen kommen.

Das Fortbildungsprogramm umfasst externe/öffentliche Veranstaltungen sowie interne Termine. Alle Veranstaltungen sind oder werden mit CME-Fortbildungspunkten zertifiziert. In der Regel werden in den Veranstaltungen auch Fallbesprechungen durchgeführt und dadurch psychotherapeutische Methoden kritisch reflektiert werden.

Ein wichtiger Grundsatz ist die adäquate Qualitätskontrolle. Zu ihr zählen perspektivisches Verständnis (Verständnis für die Entwicklungsmöglichkeiten des Patienten in einer Therapie) und die Erarbeitung allgemeiner Interventionsformen in einer Behandlung. Es stellt sich eine Reihe interessanter Fragen:

- Wie können z.B. Deutung, Verhaltensanalyse, therapeutische Intervention (sog. Verstörung) und soziale Vielfalt mit den Ansprüchen psycho-somatischer Balance und Höchstleistungen vereint werden?
- Wie kann man beiden Ansprüchen gerecht werden, bzw. somatischen, psychischen und sozialen. Wie sehen die Lösungen aus?
- Wie müssen in der Theorie und Forschung Richtwerte aussehen, damit eine Messung von Effizienz möglich wird?
- Welche der anerkannten Behandlungsmethoden ist die geeignete? Wie erfolgen Reflexion und Supervision der therapeutischen Prozesse?
Gibt es eine Analyse der Widersprüche, der systemischen Diskrepanzen und der sozusagen dysfunktionalen Interventionsformen, (die sich kybernetisch betrachtet aber später einpendeln können, also dann „richtig“ sein können)?
Welchen Einfluss hat die Persönlichkeit des Therapeuten auf die therapeutische Beziehung?

Mögliche Deutungen werden in Seminaren unter Therapieverlaufsgesichtspunkten reflektiert. Dabei sind wir uns dem Einfluss der jeweils maßgeblichen sozialen Verhältnisse, in denen der Patient sich befand und befindet, bewusst. Natürlich gibt es Ergebnisse aus der quantitativen Psychologie (Zusammenfassung von Statistiken in der mathematischen Psychologie und der Psychometrie). Aber auch qualitative Ergebnisse gehören zur Erörterung, um die Wirksamkeit des gewählten Therapieverfahrens zu prüfen. Dabei ist Folgendes interessant: Eine Trennung zwischen natur- und sozialwissenschaftlichen Ansätzen ist nach Erkenntnissen der Neurobiologie und Neuropsychologie [Eric Kandel 1972] eigentlich nicht mehr möglich, allenfalls aus didaktischen Gründen sinnvoll. Daher sind unsere Seminare psycho-somatisch bzw. somato-psychisch ausgerichtet. Genau betrachtet geht es uns daher um das bio-psycho-soziale Gleichgewicht unserer Patienten. Da die Ökologie dazugehört, ist unser Anspruch an uns deshalb nicht gering.

Zu den Veranstaltungen

Wissenschaftliche Beiträge

Die Sigma-Akademie ist selbst keine wissenschaftliche Forschungseinrichtung, sondern versteht sich als Informationsplattform, auf der verschiedene Kooperationspartner und Leistungsträger im Bereich der Medizin, der Psychiatrie, der Psychosomatik, der Gesundheits- und Sozialwissenschaften sich in einem interdisziplinären Dialog über aktuelle Entwicklungen, Fragen zur klinischen Praxis und Evidenzbasierung oder über kreative Neuansätze und allgemein Wissenswertes austauschen können.

Anonyme Veröffentlichungen sind nicht möglich. Wir weisen darauf hin, dass die hier widergegebenen Inhalte in ihrer wissenschaftlichen Korrektheit von den einzelnen Autoren zu verantworten sind und nicht die Meinung der Sigma-Akademie widergeben, die lediglich als Moderator und Netzwerkplattform den Diskussionsraum zur Verfügung stellt.

Medialer „Kindesmissbrauch“ von Prof. Dr. med. Christoph Bielitz | 02.10.2019
Fachtherapien in der multimodalen Therapie von Klaus Kammerer I 12.08.2019
Die ganzheitliche Behandlung des Fibromyalgiesyndroms von Dr. med. Maria Geisler | 22.07.2019
Orientierung im Gesundheitswesen von Dipl.-Psych. Alexander Georgi | 01.07.2019
Biofeedback von Annette Topel | 17.06.2019
Mediensucht von Mag. phil. Benedikt Mayer | 03.06.2019
Therapieffektstudie von Dipl.-Psych. Alexander Georgi | 20.05.2019
Die Wirkung des Rechts auf die Gesundheit von Johannes Hansmann | 03.01.2019
Gesundheitsfalle schnelle Medien von Prof. Dr. med. Christoph Bielitz | 17.04.2018
Wirkfaktoren in der Psychotherapie von Dr. phil. Brigitte Seiler | 03.04.2018
Mitten im Leben: Zeit des Wechsels von Dr. med. Wolfgang Krämer | 16.01.2018
Altersdepression erkennen und behandeln von Dr. med. Olaf Windmüller | 09.04.2017
Depression als Zeitdiagnose? von Dr. phil. Gerasimos Joannidis | 05.04.2017
Ist die Behandlungsqualität einer Psychotherapie messbar? von Dipl.-Psych. Alexander Georgi | 07.03.2017
Zwangsstörungen verstehen und behandeln von Dr. Christoph Wölk, Lohne | 06.03.2017
Zertifizierte Gewährleistung der Behandlungsqualität von Dr. med. Wolfgang Krämer | 13.02.2017
Auch ADHS und Psychische Gesundheit lassen sich gut miteinander vereinbaren von Dr. med. Wolfgang Krämer | 10.10.2016
Psyche und Trauma von Dipl.-Psych Elfriede Stückle | 08.10.2016
Psychische Gesundheit und innerer Frieden von Andreas Noch | 06.10.2016
Zur Psychologie von Jungen und Männern von Dipl.-Psych. Moritz Pohlmann | 29.09.2016
Die Sigma-Männer-Gruppentherapie von Dipl.-Psych. Moritz Pohlmann | 26.05.2016
Selbst entstressen lernen von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 28.04.2016
Studie zur Messung der Behandlungsqualität von Dipl.-Psych. Alexander Georgi | 02.03.2016
Verhaltensanalyse von Dipl. Psych. Martin Schwan | 25.01.2016
Fokussierte Psychotherapie (FAP) von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 18.12.2015
Suizidversuch durch Schlangenbiss von Dipl.-Psych. Alexander Georgi, Dr. med. Wolfram Brandt, Prof. Dr. med. Christoph Bielitz | 29.09.2015
Klassiker der Psychosomatik, neu gelesen von Dr. Johannes Bauer, Klaus Kammerer | 09.06.2015
Die drei Dimensionen des Paarkonflikts von Wanja Kunstleben | 15.04.2015
Viel Klick in der Liebe von Wanja Kunstleben | 17.03.2015
Neurologische Musiktherapie von Nicole Gross-Meißner | 03.02.2015
Die therapeutische Beziehung von Dipl.-Psych. Sylke Aust | 22.01.2015
Fokussierte Psychotherapie von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 20.01.2015
ICD-10 Assessment of depression von Dipl.-Psych. Alexander Georgi, Dr. med. Wolfram Brandt | 02.12.2014
Early-Onset Bipolar Disorder Vulnerability von Dipl.-Psych. Alexander Georgi | 02.12.2014
Die „Lebenslinie“: eine Visualisierungstechnik von Dipl. Psych. Martin Schwan | 04.11.2014
Ursachen der Angst von Prof. Dr. med. Erich W. Burrer | 09.10.2014
Alles hat seinen Sinn, wenn es uns nützt von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 04.09.2014
Was ist Angst? von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 13.08.2014
AD(H)S im Erwachsenenalter von Dr. med. Wolfgang Krämer | 04.06.2014
Psyche und Schmerz von Dr. med. Christiane Wolf, Stephan Bert | 21.05.2014
Behandlung somatoformer Schmerzen von Dr. med. Christiane Wolf, Dipl.-Psych. Martin Schwan | 21.05.2014
Premorbid Adjustment in Bipolar Disorder von Dipl.-Psych. Alexander Georgi | 24.03.2014
Rehabilitation psychisch kranker Menschen (RPK) von Dipl.-Soz.Päd. Petra Welle | 12.03.2014
Interaktive Medizin von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 26.02.2014
Psyche und Herz von Dr. med. Christiane Wolf | 29.01.2014
Psyche und Krebs von Dr. med. Maria Geisler | 28.01.2014
Der alleingeborene Zwilling von Dipl.-Psych. Sylke Aust | 18.12.2013
Psychopharmaka bei Herzpatienten von Dr. Lutz Sinn | 15.12.2013
Fragen und Erkenntnisse aus der Psychoimmunologieforschung von Dr. Hermann Federschmidt | 09.12.2013
Steuerung und Fehlsteuerung der Pädagogik von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 25.10.2013
Psyche und Sexualität von Dr. Daniela Wetzel-Richter | 09.09.2013
Medikamentöse Therapie – ein Essay von Prof. Dr. med. Christoph Bielitz | 03.09.2013
Psyche und Schlaf von Dr. med. Franz Eberhard, Dr. med. Johannes Bauer | 28.08.2013
Leben ist Risiko von Prof. Dr. Erich W. Burrer | 06.06.2013

Partner

Die Sigma-Akademie ist eingebunden in ein umfangreiches Netzwerk mit

  • Universitäten und Hochschulen mit medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Fakultäten
  • Instituten der Aus- und Fortbildung in psychologischer Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
  • Forschungseinrichtungen und Praxen in den Bereichen der psychologischen Medizin, Gesundheitspsychologie und Psychotherapie.

Diesen Einrichtungen bietet die Sigma-Akademie einen Kommunikationsraum zum schnellen Fachdialog und Austausch. Zugleich sollen sich Interessierte auf dieser Plattform übersichtlich zu Bildungsangeboten, Veranstaltungen und aktuellen Themen und Diskussionsbeiträgen aus der psychologischen Medizin informieren können.

Die Kooperationen sowie Aus- und Weiterbildungsinstitute können hier eingesehen werden.

Organisation und Leitung

Die Sigma-Akademie ist eine nicht-kommerzielle Einrichtung der SIGMA-Therapie GmbH Bad Säckingen und ist ideell mit den Sigma-Kliniken verbunden.

Die Sigma-Akademie versteht sich als wissenschaftliche Informationsplattform, auf der verschiedene Kooperationspartner (Leistungsträger, Forschungseinrichtungen, Aus- und Weiterbildungsinstitute aus dem Bereich der Medizin, der Psychiatrie, der Psychosomatik und weiterer Felder der Gesundheits- und Sozialwissenschaften) sich in einem interdisziplinären Dialog über aktuelle Entwicklungen, Fragen zur klinischen Praxis und Evidenzbasierung sowie über kreative Neuansätze und allgemein Wissenswertes austauschen können.

Die Sigma-Akademie ist keine Forschungseinrichtung und kein Aus- und Weiterbildungsinstitut. Sie will dazu beitragen, in der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion Verständnis und Kooperationen zu entwickeln, die Medizin und Psychologie als ein von vielfältigen Informationen des Umfeldes geprägtes selbstorganisatorisches System anzunehmen. Medizin bedeutet in diesem Kontext nicht mehr die isolierte Behandlung einer Krankheit oder Störung, sondern Aktivierung gesunder selbstorganisatorischer Prozesse des Körpers, der Psyche und des ökologischen einschließlich sozialen Umfeldes.
Bestimmend dafür ist ein kybernetisches Zusammenspiel von vielen verschiedenen Einflussfaktoren. Die Sigma-Akademie will Beiträge zum Verständnis und der Steuerung dieses vielgestaltigen Zusammenspiels leisten.

Für Ihre Anliegen nimmt sich Zeit:

Dr. med. Olaf Windmüller

Dr. med. Olaf Windmüller

Chefarzt der Ambulanz und Direktor der Sigma-Akademie
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie

Vita

E-Mail